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Meine Sommerliebe – Carlos Ruiz Zafón

Ist es wirklich schon weit über 10 Jahre her, als Carlos Zafóns „Der Schatten des Windes“ deutschsprachig erschien und weltweit in 30 Sprachen übersetzt ein Bestseller wurde?

In den nächsten Jahren erschienen dann „Das Spiel des Engels“ und „Der Gefangene des Himmels“. Alle drei Bücher sind dicke Schmöker die in sich abgeschlossen sind, die Zafón jedoch allesamt im Barcelona des letzten Jahrhunderts spielen lässt und die sich als Schauplatz um einen Friedhof der vergessenen Bücher drehen. Die Sprache ist wunderschön, die Bilder magisch, die Geschichten verzaubernd, spannend, mystisch. Ich habe diese Bücher geliebt. Read more

Über Erdnüsse, Werkzeug, Mexikaner und Selbsterkenntnis…

Gestern sass ich in der U-Bahn. Der Nebensitz war übersäht mit leeren Erdnuss-Schalen, ein paar nackte Erdnuss-Kerne dazwischen. Am Boden noch mehr davon. Gegenüber saß eine sehr alte Frau. Ein Mann betritt den Wagon, möchte sich auf den Erdnuss-Platz setzen, sieht die „Unordnung“ und fängt furchtbar zu schimpfen an. Dass das ja eine Frechheit sei, niemand nimmt mehr Rücksicht auf irgendwas, jeder lässt seinen Dreck überall liegen, dass die Jugendlichen ihr Zeug nicht wegräumen können, niemand hat mehr Anstand. Die alte Frau lächelt milde und meint „Ach schimpfens doch net so, das waren bestimmt Kinder, die meinen das doch nicht bös, die sind halt noch ein biserl verträumt und manchmal gedankenlos. Das lernen die schon noch.“ Read more

Halloween Edition: Entspannen mit der Axt…

Brutal brunette bearded man in warm hat with a hatchet in the woods on a background of trees

Ich bin mal wieder beim Thema „Runterkommen“.

Wie viel Schöner und Leichter alles sein kann, wenn man sich „mal locker macht“ hab ich Euch hier  in meinem allerersten blog-Beitrag erzählt.

Heute geht es mir um bewusstes Nichtstun. Das soll gut sein, v.a. in stressigen Phasen. Kennst du stressige Phasen? Hey, ich schon. Ganz ehrlich und nur unter uns: Ich mag das. Dabei fühle mich lebendig. Wenn „was geboten“ ist. Man ganz viele Bälle gleichzeitig in der Luft hält. Und es schafft. YES!  Mit der „mal Nichtstun“-Variante konnte ich lange wenig anfangen. Read more

Anni goes Africa – vom Traum zur Tat

Anni ist cool. Klar. Selbstbewusst. Weiß genau was sie will. So mein erster Eindruck beim Kennenlernen.

„Mein Job nervt mich, ich will doch als Entwicklungshelferin nach Afrika, das will ich schon seit ich 12 bin. Und jetzt versauere ich in einem Sachbearbeiter Job. Ich langweile mich jeden Tag.“

Völlig klar. Bis sie nachschob: „Aber das Problem ist, ich weiß einfach überhaupt nicht was ich eigentlich will.“ Das fand ich lustig, sie hatte es doch eben sehr deutlich formuliert? Dieses Gespräch wiederholte sich in unserer ersten Coaching-Sitzung. Ich wies sie mal vorsichtig  darauf hin. Read more

I love my job – Folge 3 – Interview mit Roxana Domi, Friseurmeisterin

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Was haben der Schriftsteller Hermann Hesse und die Friseurmeisterin Roxana Domi, Inhaberin des wunderschönen Salons „Ikone“ aus München gemeinsam?

Beide wussten schon mit 12 Jahren genau, was sie später einmal werden wollten. Während Hesses Eltern ihn für seinen Wunsch Schriftsteller zu werden in eine Psychiatrische Heilanstalt steckten, die ihm diese Flausen auszutreiben sollte, er viele Jahre kämpfte, Lehrstellen in „vernünftigen“ Berufen antrat und auch gleich wieder hinschmiss, ging Roxana unaufgeregt und zielstrebig ihren Weg. Und wenn die heute 37 jährige stolz in ihrem eigenen Salon steht und mir erzählt, das war schon immer ihr Traum und sie möchte niemals etwas anders tun, dann wird in mir natürlich alles hellhörig, selbst wenn ich grad mit klatschnassen Haaren auf einem Friseurstuhl sitze…. Read more

I love my job – Folge 2 – Interview mit Janina Pernsot – selbstständig

janina

Janina Pernsot, selbständig

Angeblich vergessen Menschen Fakten, die sie während eines Vortrags gehört haben, sehr schnell. Oder merken Sie sich gar nicht erst. Woran sie sich aber oft noch jahrelang erinnern: Wie sie sich bei Deinem Vortrag gefühlt haben.

Janina ist eine der wenigen Menschen, bei denen ich  mich an Beides erinnern kann. Zum einen die Begeisterung, die während eines Vortrages von ihr bei mir ankam, Begeisterung für das Thema Selbstständigkeit. Und – ganz besonders – für die ihrige. Ich kann mich aber auch noch an einige Fakten erinnern. Zum Beispiel, das es nach den Deutschen nur noch ein Volk gebe, das gründungs-fauler und risikoaverser wie wir Deutschen sind. Die Japaner. Das hat mich lange beschäftigt.

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„Was ist eigentlich Positive Psychologie?“

Stärken und Schwächen

…das bin ich jetzt ein paar Mal gefragt worden. Was mich sehr freut. Denn es zeigt mir – hey, Leute LESEN meine Website, wie cool ist das denn.

Für mich ist es die Lehre von der radikalen Verlagerung des Fokus. Weg von dem, was stört, was in meinem Leben schief läuft, was „die da oben“ falsch machen, was ich nicht kann, was ich nie lernen werde, was alle anderen besser können, etc. Ich will gar nicht so viele Beispiele aufzählen, damit  Du mir nicht gedanklich auf diese Schiene abdriftest.
Es ist die Lehre von dem was Menschen stärkt, sie aufblühen lässt.  Read more

I love my job – Folge 1 – Interview mit Iris Völlnagel, Redakteurin

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Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, ihr während eines Mittagessens gegenüberzusitzen. Iris Völlnagel. Mir zu diesem Zeitpunkt unbekannt zog sie mich sofort durch ihre ruhige, klare Art an. Sie hatte eine unglaubliche Ausstrahlung. Freundlich, offen, sympathisch, total präsent während sie mit einem spricht. Ich war gespannt, was „so jemand“ wohl beruflich macht. Und war dann sehr überrascht. Zum einen darüber, was sie macht und wie viel Freude sie dabei ausstrahlt. Zum anderen wie ego-frei, bescheiden und dabei trotzdem stolz und selbstbewusst sie das erzählt hat.

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