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„Denke jetzt NICHT an einen rosa Elefanten!“


Und? Wie gut hat das geklappt?
Dieses Beispiel wird oft verwendet um zu verdeutlichen, dass man nicht nicht an etwas denken kann. Dass das, was man zu vermeiden versucht, dann vielfach stärker ins Blickfeld und in den Fokus rutscht, noch mehr Energie bekommt, weiter wächst. Man in eine regelrechte Problemtrance fällt, die gedanklichen Mauern wachsen, bis man wirklich nicht mehr drüber sieht und überzeugt ist, da existiert keine Lösung. Verzweiflung, Angst, Mutlosigkeit steigen, der Fokus verengt sich, Abwärtsspiralen entstehen.

Der amerikanische Psychologe und Begründer der lösungsorientierten Kurzzeittherapie Steve de Shazer formuliert es sehr drastisch:

„Problem-talking creates problems, solution-talking creates solutions.“

Also, das sprechen über Probleme führt zu mehr Problemen, das Sprechen über Lösungen führt zu Lösungen. Stark vereinfacht, was ich versuche im Coaching zu bewirken.

Ist es da nicht sinnvoller, sein Gehirn mit den Bildern zu füttern, die gut tun, mit Zielen die man erreichen will?
Keine „weg von“ sondern „hin-zu-Ziele“?

Überlege kurz: Wo willst du hin? Diese Woche, diesen Monat. Was willst du statt dem Ärger und der Enttäuschung, die dich vielleicht gerade beschäftigen?
Wie leicht fällt dir das? Und gelingt es dir, das Ziel mit bunten Bildern und starken Emotionen zu verstärken?

Und während ich mit ein paar ganz tollen Coaching-Kolleginnen nach einem intensiven Seminar-Tag durch Berlin Köpenick bummle und wir genau über diese Themen sprechen, fallen wir förmlich über den Kollegen oben im Titelbild. So ein Zufall!

Ich wünsche euch eine gute Woche mit starken, mutmachenden und kraftvollen Bildern und Gedanken im Kopf!

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